Der M-BUS (Meter BUS) ist ein Feldbus für Verbrauchsdatenerfassung (Stromzähler, Wärmemengenzähler, Gaszähler, Wasserzähler und Messwerte verschiedener Sensoren). Die Entwicklung begann 1992 und wird vor allem durch die Messgeräte Hersteller vorangetrieben. Der M-BUS hat sich zu einem europäischen Standard entwickelt. Als Open Metering System (OMS) wird die Spezifizierung des M-BUS in einer Interessengemeinschaft OMS-Group weiter vorangetrieben. Das Datenprotokoll ist zugeschnitten auf die Erfassung von Messwerten. Zudem ist das Datenprotokoll so optimiert, dass viele Messpunkte, somit große Datenmengen gesendet, gespeichert und verarbeitet werden können. Durch diese Optimierung ist es möglich, die Geräte der Datenerfassung und Messwertübertragung kostengünstiger zu gestalten. Im Master-Slave Prinzip werden die Daten der Messstellen erfasst und per Kabel oder Funk komprimiert über größere Entfernungen übertragen. Insoweit wird der M-BUS meist als Subsystem in die Gebäude Steuerung integriert. Einige andere Bussysteme haben aus diesem Grund schon vorkonfigurierte Schnittstellen. Natürlich gibt es auch Auswertesystem, Visualisierungen der Daten (Verbrauchsanzeigen) auf Basis des M-BUS. Viele der heutigen Smart Home Geräte haben bereits verschiedene Messstellen integriert wie z.B. Energieverbrauch, Leistung, Strom, Spannung, Temperatur u.v.m. so dass große Datenmengen erreicht werden, die ein Bussystem nicht mehr vernünftig verarbeitet kann (Datenüberflutung), ohne dass spezielle Algorithmen zu erstellen sind.

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